Geschichte

Onkologie
Schmerz
Suchterkrankungen
Atemwege
1952

Wie alles begann

Mundipharma Gesellschaft m. b. H. ist Teil eines im Privatbesitz stehenden Netzwerks an unabhängigen Unternehmen, das international tätig ist. Die Gründungsgeschichte geht auf das Jahr 1952 zurück, als die beiden Brüder Mortimer D. Sackler, M.D. und Raymond R. Sackler, M.D. das in den USA ansässige Unternehmen „Purdue“ erwarben. Mit dem notwendigen Pioniergeist gesegnet, entwickelten die Eigentümer ein Netzwerk an Beteiligungsgesellschaften, die heute in zahlreichen europäischen Ländern sowie weltweit präsent sind.

1973

Die ersten Schritte in Österreich

Die österreichische Niederlassung wurde im Jahr 1973 in Wien eröffnet. Nach Firmengründung ließen die ersten wirtschaftlichen Erfolge nicht lange auf sich warten. Mundipharma startete in den 70iger Jahren Produkten der Marke Betaisodona®. Alle Produkte der Marke Betaisodona® beinhalten den in der Wundbehandlung bekannten Wirkstoff Iod und werden im Bereich der Desinfektion, Wundhygiene und Wundheilung angewendet. In einem speziellen Herstellungsverfahren wird Iod zu einem größeren Gefüge (Povidon-Iod-Komplex) optimiert, sodass der Wirkstoff bedarfsorientiert freigegeben wird.

1985

Forschungsschwerpunkt „Schmerzspezialist“

Der Forschungsschwerpunkt von Mundipharma Research & Development liegt unter anderem im Bereich von Opioid-Analgetika, die zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt werden. Mundipharma hat in der Schmerztherapie therapeutische Maßstäbe gesetzt und die Behandlung starker Schmerzen für Arzt und Patient durch innovative Arzneimittel erheblich verbessert.

Mit der Einführung des ersten starken Opioid-Analgetikums in Retard-Galenik revolutionierte Mundipharma die Schmerztherapie im Jahr 1985. Retard-Galenik bedeutet, dass der Wirkstoff langsam und über einen bestimmten Zeitraum verteilt, freigesetzt wird. Diese Arzneimittel sind exakt auf die Bedürfnisse von Schmerzpatienten zugeschnitten.

Aktuell gibt es insgesamt 10 hochqualitative, verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Behandlung von starken Schmerzen im Produkt-Portfolio von Mundipharma.

1999

Spezialthema Abhängigkeitserkrankung

Im Jahr 1999 folgte ein weiteres wichtiges Therapiefeld. Als erstes Unternehmen in Österreich erhielt Mundipharma die Zulassung für ein Arzneimittel zur Behandlung von Opioidabhängigkeit. Die Bereitstellung dieses Medikamentes war ein Meilenstein innerhalb der bestehenden Therapiemöglichkeiten für diese Patientengruppe. Die Abhängigkeit von Opioiden ist eine schwere psychiatrische Erkrankung. Davon betroffene Patienten sind häufig gesellschaftlichen Anfeindungen ausgesetzt und oftmals fehlt es an entsprechender Unterstützung oder Beratung.

Mundipharma stellt aktuell zwei Arzneimittel in diesem Behandlungsbereich zur Verfügung, die zur Verbesserung der Lebensqualität und Erleichterung des Alltags beitragen. Darüber hinaus unterstützt Mundipharma den Meinungsaustausch zwischen Ärzten, Apothekern, sozialen Institutionen und weiteren Berufsgruppen die sich mit dieser Thematik beschäftigen und fördert die Aus- und Weiterbildung.

2004

Onkologie im Fokus

Seit 2004 engagiert sich Mundipharma im Bereich von Krebserkrankungen. In Österreich erkranken jedes Jahr mehr als 35.000 Menschen neu an Krebs. Tumore sind aktuell die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Komplexe Veränderungen in den Körperzellen führen zu Tumorerkrankungen. Mundipharma stellt zwei Chemotherapeutika zur Verfügung, die vorrangig im Bereich der Hämato-Onkologie (Tumorerkrankungen des blutbildenden Systems und des Lymphsystems) eingesetzt werden.

2012

Wien als Drehscheibe für Osteuropa

Das Mundipharma Netzwerk an unabhängigen Unternehmen ist in mehreren Ländern Zentral-Osteuropas vertreten. Die Leitung der Landesrepräsentanzen Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Russland liegt bei Dr. Thomas Dewald, Geschäftsführer von Mundipharma Ges.m.b.H. Das regionale Management Team koordiniert und unterstützt die Geschäftsagenden der gesamten Region Österreich & CEE.

Im Baltikum, Kroatien, Slowenien und Ungarn bestehen Geschäftskooperationen mit lokalen Vertriebsunternehmen. Eine weitere Ausdehnung der Wirtschaftsbeziehungen innerhalb des zentral-osteuropäischen Wirtschaftsraumes wird stetig vorangetrieben.

2014

In Richtung Atemwege

Mundipharma erweitert das Produktportfolio mit einem Präparat zur Behandlung der Atemwegserkrankung Asthma. Damit eröffnet Mundipharma einen für das Unternehmen neuen Geschäftsbereich! Mit der Einführung eines Kombinationspräparates mit 2 bewährten Wirkstoffen werden die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die unter Asthma leiden erweitert.