Fortschritt für Krebspatienten

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Krebs ist die Bezeichnung für bösartige Tumore, die durch unkontrollierte Vermehrung entarteter Zellen entstehen. Krebszellen zeigen ein ungesteuertes und zerstörerisches Wachstum und bilden dabei Wucherungen, die sogenannten Tumore. Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedenste Arten bösartiger Zellwucherungen, die in allen Bereichen des Körpers entstehen können. Die Bezeichnung “Krebs” geht auf Hippokrates zurück, er verglich die sich stetig ausbreitenden Wucherungen mit den Zangen eines Krebses.

Der medizinische Fachbereich der Onkologie befasst sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden in diesem Bereich enorme Fortschritte erzielt, sodass viele Patienten mit bösartigen Erkrankungen heute auch geheilt werden können.

Trotz der therapeutischen Erfolge gehören onkologische Erkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen – und immer noch gibt es Krankheitsformen, für die bisher noch keine Therapie gefunden wurde.

Atypische Mitose

Wenn sich Blutzellen nicht richtig entwickeln

Jede Körperzelle kann aufgrund bestimmter Veränderungen des Erbgutes entarten und durch ein unkontrolliertes Wachstum Geschwulste und Gewebewucherungen, die sogenannten Tumore bilden. Tumore des lymphatischen Systems werden als Lymphome bezeichnet. Etwa 10% der Lymphompatienten erkranken im späten Krankheitsverlauf an einer lymphomatösen Meningeosis – der Ausstreuung von Tumorzellen in das Zentrale Nervensystem, bei der die Krebszellen bis zu den Hirnhäuten vordringen.

Bild: Bei einer “atypischen Mitose” kommt es zu einer entarteten Zellteilung, die in der Regel zu einem unkontrollierten Zellwachstum führt.

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