Suchterkrankungen

Onkologie
Schmerz
Suchterkrankungen
Atemwege

Sucht ist eine Krankheit!

Substanzen wie Alkohol, Tabak, Koffein, bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel wie Benzodiazepine, flüchtige Lösungsmittel und illegale Drogen wie Cannabis, Ecstasy, LSD, Kokain und Heroin (Opioide) besitzen ein Suchtpotenzial.

Fast jede Sucht entwickelt sich über den Prozess: Erfahrung – Wiederholung – Gewöhnung. Als Gewöhnung (Toleranz) wird die Abnahme der Drogenwirkung bei wiederholter Gabe bezeichnet. Sucht-Patienten kompensieren diesen Wirkungsverlust mit immer höheren Dosen.

Die bislang gültige Definition von „problematischem Drogenkonsum“ der EBDD (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) lautet „injizierender Konsum oder länger dauernder bzw. regelmäßiger Konsum von Opioiden, Kokain und/oder Amphetaminen“. Aktuelle Schätzungen für 2010 bzw. 2011 sprechen von 30.000 bis maximal 34.000 Personen mit problematischem Opiatkonsum in Österreich.

Im Vergleich zu den illegalen Drogen wird die Prävalenz der Alkoholabhängigkeit in Österreich auf fünf Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahre geschätzt (Uhl et al. 2009a). Demnach sind in Österreich insgesamt 350.000 Personen als Alkoholiker/innen zu bezeichnen.

Quelle: GÖG/ÖBIG 2013, Bericht zur Drogensituation 2013

Artikel zum Thema Suchterkrankung:

Dieser Text dient zu Ihrer allgemeinen Information. Bitte suchen Sie einen Arzt oder Apotheker auf, wenn Sie Beschwerden oder Fragen zu Produkten haben.